Nachhilfeunterricht ist kein Grund zur Sorge

Mein Kind bekommt Nachhilfeunterricht. Muss ich mich deswegen schämen? Kein Grund zur Sorge! Immerhin haben viele Kinder im Laufe ihres Lebens Probleme mit Lerninhalten. Es ist nicht möglich, dass jedem Kind alle Schulfächer liegen und es genauso gut in Deutsch, sowie auch in Chemie und Mathe ist. Die Fächer sind einfach zu verschieden. Einige Kinder sind talentierter, wenn es um Fremdsprachen geht. Andere wiederum lieben lieber Mathematik und Physik. Eltern sollten jedoch dann eingreifen, wenn das eigene Kind zu erkennen gibt, dass es Inhalte nicht versteht.

Wer gibt Nachhilfe?

Oft kommen Kinder nicht gerne nach Hause, wenn sie schlechte Klassenarbeiten geschrieben haben. Das Problem ist, dass sie die Wut der Eltern nicht miterleben möchten. Vorhaltungen und Anschuldigungen sind nicht selten Programm und führen zu einer psychischen Belastung der Kinder. Es ist nämlich nachzufragen, welche Gründe die schlechten Noten haben. Schlechte Ergebnisse in der Klassenarbeit können nämlich unterschiedliche Gründe mit sich bringen, die nicht direkt auf den ersten Blick deutlich sind. Eltern haben häufig Probleme miteinander. Wenn sich Mutter und Vater nicht mehr gut verstehen und die Kinder wissen, dass es Probleme in der Familie gibt, beeinflusst es die Kinder sehr stark. Schließlich merken sie ab einem gewissen Alter, dass die einst so starke Familie zu wackeln beginnt. An dieser Stelle sollte man sich fragen, ob es wirklich so richtig ist, weiterhin als verheiratetes Paar zusammenzuleben, wenn die Kinder unter der Beziehung leiden. Nachhilfe nach Hause zu holen, ist nicht immer die Lösung. Bei Kindern, die Lerninhalte jedoch nicht verstehen und nachvollziehen können, kann gerne ein angehender Abiturient Nachhilfe geben. Auf diesem Weg kann er sich einige Euros in der Woche hinzuverdienen.

Verbesserungen belohnen

Kinder, die sich in der Schule anstrengen und sogar Nachhilfeunterricht in Anspruch nehmen, sollten auch belohnt werden. Schließlich sollten die Eltern merken, wenn sich eine Note verbessert hat und sich das Kind entsprechend anstrengt. Die beste Belohnung ist ein Lob und eine Umarmung der Eltern. Auf der anderen Seite kann auch gerne ein besonderer Ausflug geplant werden, wenn dem Kind eine weitere besondere Freude gemacht werden möchte. Es sollte vermieden werden, dem Kind Geld als Belohnung zu geben. Natürlich könnte man es ausnahmsweise erlauben, jedoch sollte Geld nicht die Motivation sein, bessere Noten in der Schule zu schreiben. Eltern sollten ihre Kinder außerdem nicht unter Druck setzen, sich auf die Note 1 oder 2 festzusetzen. Wer sich von einer 5 auf eine 3 verbessern konnte, hat schon eine sehr gute Leistung erbracht und sollte nicht unnötigen Druck aufbauen. Verbesserungen nach oben sind dennoch immer wieder erfreulich.